Oberschenkelstraffung

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Oberschenkelstraffung

Dauer des Eingriffs:

In Abhängigkeit vom Befund 1-2 Stunden je Seite

Narkoseart:

Vollnarkose

Art des Aufenthalts:

Stationäre Behandlung für 1-2 Nächte

Indikation:

Erschlaffung des Gewebes im Bereich der Oberschenkel – besonders der Innenseiten – mit Hautüberschuss; diese Gewebserschlaffung wird durch altersbedingten Elastizitätsverlust oder durch Gewichtsverlust hervorgerufen. Sogenannte Reiterhosen müssen mit einer Fettabsaugung behandelt werden

Operation:

Bei leichten Befunden erfolgt lediglich eine kurze, sichelförmige Schnittführung im Bereich der Leiste bis hin zum Sitzbein, sodass die Narbe später beim Tragen konventioneller Bademode nicht sichtbar wird. Bei Befunden mit größerem Gewebsüberschuss im Bereich des oberen Oberschenkels erfolgt die Schnittführung von der Leiste bis etwa zur Mitte der Oberschenklinnenseite mit Straffung des überschüssigen Gewebes am angrenzenden Oberschenkel. Bei ausgeprägten Befunden verläuft die S-förmige Schnittführung von der Leiste über die Oberschenkelinnenseite bis kurz vor das Kniegelenk. Die Narben werden so an der Innenseite der Oberschenkel versteckt. Nach Entfernen der überschüssigen Haut und des darunterliegenden Unterhautgewebes wird der Oberarm gestrafft und entsprechend modelliert.

Häufig ist eine angleichende Fettabsaugung empfehlenswert, um ein ebenmäßiges Erscheinungsbild zu erhalten
 

Nach der Operation:

  • Fadenzug nach 2 Wochen
  • Beginn der Narbennachsorge (Narbenmassage und evtl. Aufbringen von selbstklebenden Silikonfolien) nach Fadenzug
  • Tragen einer Kompressionskleidung für 3 Monate
  • Vermeidung körperlicher Belastung (weitere Wegstrecken) für 4 Wochen
  • Vermeidung sportlicher Aktivitäten der Beine für 3 Monate