Fettabsaugung

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Liposuktion / Fettabsaugung

Dauer des Eingriffs:

Variiert je nach Eingriff (1 bis 5 Stunden)

Art der Anästhesie:

Vollnarkose oder örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf

Art des Aufenthalts:

Bei kleinen Eingriffen ambulant, bei größeren stationäre Behandlung für 1-2 Nächte abhängig von der Größe des Eingriffs

Indikation:

Isolierte, hartnäckige und lästige Fettpolster, die sich selbst mit strengen Diäten, gezielter körperlicher Aktivität nicht verändern lassen. Unregelmäßige Konturen nach Straffungsoperationen.

Alle Körperbereiche – insbesondere Oberarme, Gesicht und Hals, Hüften, Gesäß, Oberschenkel und Bauch – können bei entsprechender Indikation abgesaugt werden.
 

Operation:

Mittels sehr feiner Kanülen wird in das vorher genau angezeichnete und eingegrenzte Gebiet eine Speziallösung  (Tumeszenzlösung) eingebracht, die das vorhandene Fettgewebe verflüssigt, das anschließend per Unterdruck abgesaugt wird. Das Modellieren der abgesaugten Areale ist anschließend für ein gleichmäßiges Ergebnis sehr wichtig.                       

Alternativ kann auch die sogenannte ultraschallassistierte Liposuktion durchgeführt werden. Die Fettzellen werden mit dieser Technik per Ultraschallwellen zerstört. Auch sie werden im Anschluss abgesaugt.               

Einmal entfernte Fettzellen werden nicht durch neu gebildete Fettzellen ersetzt, d.h. sie wachsen nicht nach.

Nach dem Eingriff:

Spezieller Stützverband für 2 Wochen
Kompressionskleidung für 3 Monate
Fadenzug nach 10 – 14 Tagen
Beginn der Narbennachsorge (Narbenmassage) nach Fadenzug bzw. nach Entfernen des Stützverbandes
Vermeidung größerer körperlicher Belastung für 2 Wochen
Vermeidung sportlicher Aktivitäten für 4 – 6 Wochen
Vermeidung von Sonnenbrand oder Solarien für 6 Monate (oder Abdecken der Narben mit einer Sunblock-Creme)
Postoperative Diät: Einmal abgesaugte Fettzellen wachsen zwar nicht nach, jedoch nehmen bei Diätfehlern die verbliebenen Fettzellen wiederum an Größe zu.