Brustvergrößerung

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Brustvergrößerung (Augmentation) mit Implantaten

Dauer des Eingriffs:

1,5 – 2 Stunden

Narkoseart: 

Vollnarkose

Art des Aufenthalts:

Stationäre Behandlung für 1-2 Nächte

Indikation:

Zu gering entwickelte Brüste oder Brust-Fehlbildungen mit Asymmetrien sind häufig anlagebedingt und können bei den betroffenen Frauen einen Leidensdruck bezüglich ihres Aussehens und ihrer weiblichen Proportionen hervorrufen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Gewichtsveränderungen können zu einer Brusterschlaffung führen, die ebenfalls durch eine Straffung mit Implantaten korrigiert werden kann.

Nach einer operativen Entfernung von erkranktem Brustgewebe kann eine Rekonstruktion mit einem Implantat durchgeführt werden, so dass die ursprünglich erkrankte Brust der gesunden Seite wieder angepasst wird.
 

Implantate:

Wir benutzen ausschließlich Implantate mit einem elastischen (kohäsiven) Silikongel. Die angeraute Oberfläche sorgt für eine zusätzliche Sicherheit und beugt einer Gewebeschädigung vor.
Das geeignete Implantatmaterial, die Füllung, Form und Größe wird in einem individuellen Beratungsgespräch mit Demonstration vor der Operation festgelegt.
Wir benutzen ausschließlich Implantate von führenden Herstellern wie Mentor und Polytech, sowie die extraleichten B-Lite Implantate der neuesten Generation, die alle zusammen die erforderlichen Qualitätssiegel tragen.

Operation:

Je nach Form und Ausgangssituation wird vor der Operation entsprechend der Wunschvorstellung der Patientin die Zielgröße der Brust geplant.

Verschiedene Zugangsmöglichkeiten – über die untere Umschlagfalte der Brust oder über den Warzenhof – ermöglichen narbensparend das Einbringen des Implantates. Je nach Dicke des Unterhaut-Fettgewebes wird das Implantat unter der Brustdrüse oder bei sehr schlanken Patientinnen unter dem großen Brustmuskel in einer entsprechend vorbereiteten Gewebetasche positioniert, modelliert und fixiert.

Bei Patientinnen mit starker Erschlaffung des Brustgewebes wird zusätzlich eine Bruststraffung durchgeführt.
 

Nach dem Eingriff:

Fadenzug nach 2 Wochen
Stuttgarter Gürtel für mindestens 2 Wochen
Stütz-BH für 3 Monate
Beginn der Narbennachsorge (Narbenmassage und evtl. Aufbringen von selbstklebenden Silikonfolien) nach Fadenzug
Vermeidung von körperlicher Belastung (v.a. Heben der Arme) für 3 Wochen
Vermeidung sportlicher Aktivitäten mit den Armen für 3 Monate

Alternativen:

Für Patientinnen, die eine Brustvergrößerung ohne Silikonimplantate wünschen, bieten wir eine Brustvergrößerung mit Eigenfett an.
Bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett wird körpereigenes Fett entnommen und dann sofort unter die Brusthaut eingebracht. Eine Vordehnung der Haut kann mittels einer Vakuum-Pumpe unterstützt werden, die vorwiegend nachts für 3 bis 6 Wochen vor Fetttransplantation getragen wird. Die Ergebnisse sind hervorragend mit lang anhaltender Wirkung. Bis zum endgültigen Ergebnis können mehrere Sitzungen nötig sein.